2015-10-12

D1

Wir können auch dreißig plus fünf

Eines der schwersten Spiele in der noch jungen Saison sollten unsere Mädels am letzten Sonntag austragen. Es ging gegen die zweite Mannschaft des SV Zweibrücken, ein Team das mit erfahrenen und jungen Spielerinnen gemischt war und auch noch keinen Punkt in der Liga abgegeben hatte. Jede meiner Spielerinnen wusste das dies eine richtige Bestandsprobe werden sollte und so kam es auch. Ich weiß nicht ob es die Nerven waren oder vielleicht auch der Druck das erste Heimspiel gewinnen zu müssen, auf jeden Fall spielten wir in den ersten 30 Minuten unterirdisch. Kein Tempo, viele technische Fehler und eine nicht akzeptable Abwehrleistung waren der Grund das Zweibrücken mit 15:17 Toren in die Halbzeit ging. Jetzt war der Druck noch größer, aber in der Kabine wurde nochmal das ein oder andere angesprochen. Es musste und es sollte sich was ändern, mit viel mehr Elan gingen unsere Mädels in die zweiten 30 Minuten. Gleich zu Beginn konnten wir dem Gegner den Schneid abkaufen und uns mit schnellen und einfachen Toren (25:20) ein sicheres Polster schaffen. Doch wer jetzt geglaubt hatte das der Drops schon gelutscht war hatte sich geirrt. Zweibrücken gab zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte sich wieder bis zum Unentschieden heran (29:29). Doch ich glaube das wir den stärkeren Willen hatten und in jedem der verbleibenden Angriffe ein Tor erzielten. Gerade zum Ende der Partie hatte unsere Torfrau richtig starke Momente und hatte großen Anteil an unserem Sieg. Ja am Schluss wuchsen unsere Damen über sich hinaus und fuhren die zwei Punkte ein, zum Endstand von 35:32 Toren.
Jetzt ist eine Woche spielfrei und erst mal Wunden lecken angesagt, dann geht es zum Tabellenführer nach Merchweiler. Ich hoffe das viele Fans mitkommen und uns auch dort zum Sieg anfeuern.

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